Leben in Schwalbach

Bommersbacher Mühle

Bommersbacher Mühle


In früher Zeit kennzeichnete der Bachlauf auch gleichzeitig die Banngrenzen der Gemeinden. So erstreckte sich vom Bommersbach bis zum Hohlbach die Gemeinde Griesborn.

Die Bommersbacher Mühle ist bereits 1135 im Gründungsjahr der Abtei Wadgassen belegt. Sie war in frühester Zeit eine Bannmühle und hatte das Asylrecht. Das heißt, die Untertanen von Bous und Ensdorf waren unter Androhung von Strafe verpflichtet, ihre Früchte hier mahlen zu lassen.

1552 -im Metzer Krieg- wurde auch hier von zurückziehenden Truppen der rote Hahn aufs Dach gesetzt. Erstmalig wieder erwähnt ist sie 1676. Ein genaueres Datum des Wiederaufbaues ist nicht bekannt. Während der französischen Revolution fiel sie als geistliches Vermögen an Frankreich.

Antoine Louis erwarb sie für 23.100 Francs bei einer Versteigerung in Metz. Bis heute ist sie im Besitz der Familie Louis.

1962 stellte man auf der Bommersbacher Mühle den Mahlbetrieb ein. In Richtung Ensdorf, vorbei am Einkaufscenter, gelangt man durch die „Untere Langebüsch“ zur Pulvermühle.